Nur dein Licht brennt noch. Nur deins ist noch an. Ein weißer Lampion schaukelt im sanften Wind. Die Balkontür ist eine Spalt geöffnet. Die Dunkelheit liegt zwischen uns. Die Nacht. Die Lichtflecken der Straßenlampen weiß ich leider nicht zu beschreiben, nur soviel: gelb ist es nicht, es ist nicht weiß; sie veranstalten kein unangenehmes Licht unter ihren Kappen, Menschen können sich darunter aufhalten. Dein Lampion aber ist geschützt durch sein weißes Papier. Das ist im fünften Stockwerk. Dort oben und zwischen uns die Nacht und Platz für Gedanken, die sich langsam fortsetzen durch die Dunkelheit und die Straßenlaternen meiden, als kleine Ströme fließen sie hinweg durch die Nacht, durch das Leben, durch die Nacht. Sie schimmern nicht, haben auch im Kopf keine Farbe, sie bewegen sich bedächtig bis sie flüsternd verschwunden sind. Das geschieht im fünten Stock und der Lampion leuchtet noch und dazwischen die Nacht.
Ich aber habe alle meine Lichter ausgemacht, eins nach dem anderen, und mich ins Bett gelegt, das Kissen unter meinem Kopf, doch die Augen nicht geschlossen und schräg über mir liegt ein Fenster und ich sehe durchs Fenster deinen Lampion im Wind.
Dienstag, 1. Mai 2007
Freitag, 27. April 2007
You say you want me to sing
Müde, jetzt.
Nicht rastlos.
Brasilianischer Avantgarde-Pop. P O P.
You shouldn't be afraid.
Ich sitze auf einem Stuhl: präzise Beobachtung. Er ist weiß, die Sitzfläche ist mustrig gelöchert.
Schmerzen. Ungefiltert. Unerträglich
Ungekämmt.
Nicht rastlos.
Brasilianischer Avantgarde-Pop. P O P.
You shouldn't be afraid.
Ich sitze auf einem Stuhl: präzise Beobachtung. Er ist weiß, die Sitzfläche ist mustrig gelöchert.
Schmerzen. Ungefiltert. Unerträglich
Ungekämmt.
Donnerstag, 26. April 2007
Open
Überhaupt müsste man mal darüber nachdenken: Dies ist rein für die Privatheit bestimmt! Öffentlichkeit hat hier nichts zu suchen, zu schnüffeln! Dass das mal verstanden ist! Na na na, Herr Wichtig, das ist nicht richtig.
Nü, nanü und sonstige Abwandlungen.
Die Welt nimmt nur ihren Lauf in ihrer Rinne, die Murmel, die sich dreht, um hinab zu gelangen zu weiteren Unternehmungen: das ist meine Welt, gesteuert von mir, nüscht eure, kraballa. Das seht ihr mal, um was sich dreht das und wofFFFÜr das bestimmt ist, dieses.
Elektronische musique.
Ich bin wieder munter.
Nü, nanü und sonstige Abwandlungen.
Die Welt nimmt nur ihren Lauf in ihrer Rinne, die Murmel, die sich dreht, um hinab zu gelangen zu weiteren Unternehmungen: das ist meine Welt, gesteuert von mir, nüscht eure, kraballa. Das seht ihr mal, um was sich dreht das und wofFFFÜr das bestimmt ist, dieses.
Elektronische musique.
Ich bin wieder munter.
Wulf at the door
Total crazy überhaupt auch: die Metapher "den Kragen ordentlich zurechtrücken", also jemand anderen odentlich die Meinung geigen. so.
Die Maria muss jetzt hier auch mal erwähnt werden. Die hat Nudeln gekocht mit gewürzten Tomaten. Geht grad richtisch ab an die Küchentisch. Au revoir Simone
Die Maria muss jetzt hier auch mal erwähnt werden. Die hat Nudeln gekocht mit gewürzten Tomaten. Geht grad richtisch ab an die Küchentisch. Au revoir Simone
Mittwoch, 25. April 2007
Die Zehn-Uhr-Show
Da kann man sich ja nur noch abneigen: Wenn Frisörinnen in Opel-Cabrios Anajo-Vorhang auf hören, ganz laut und an der Kreuzung. Oder wenn eine den Spiegel liest.
Tanz den Can-Can!
Ich schaffe es ins Fernsehen, moan I.
Ich bin Schlagerstar.
Applaus!
Mein Vorstellungsreichtum wird nur noch von meiner Selbstüberschätzung überstiegen.
Übersteigert Fußballer!
Wir sind nie wieder arm.
Ich bin ja da.
Baby, ich bin Kandidat Nummer drei!
Tanz den Can-Can!
Ich schaffe es ins Fernsehen, moan I.
Ich bin Schlagerstar.
Applaus!
Mein Vorstellungsreichtum wird nur noch von meiner Selbstüberschätzung überstiegen.
Übersteigert Fußballer!
Wir sind nie wieder arm.
Ich bin ja da.
Baby, ich bin Kandidat Nummer drei!
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